Internet of Things – das Internet der Dinge

Internet of Things – kurz IoT – diesen Begriff werden Sie sicher bereits öfter gehört haben. Doch was verbirgt sich dahinter? IoT steht für eine Technologie. Das Internet hat inzwischen eine so große Kapazität eingenommen, daß es möglich ist, auch Geräte und Gegenstände eigentständig in das Netz einzubinden.
Internet of Things steht also für die Technologie, in der Produkte selbstständig am Internet angekoppelt sind und mit dem Netz Daten austauschen – z.B. Befehle entgegennehmen oder abgeben – Statusdaten ablegen – Information einholen usw.
Inzwischen gibt es viele bekannte und gut beworbene Produkte, die zur IoT Technologie gehören.
Das vielleicht bekannteste Produkt ist die „Alexa“ von Amazon. Hier wird eindeutig gezeigt, was das Internet der Dinge für Möglichkeiten bietet.
Der Anwendungsbereich von IoT wird sich allerdings in den nächsten Jahren stark vervielfältigen.
Träume von Kühlschränken, die automatisch Lebensmittel nachkaufen werden ebenso wahr, die die Heizungs- oder Klimaanlage, die sich den aktuellsten Wetterbericht aus dem Internet lädt und auf Basis dessen energieeffizienter regeln kann.
Neben dem häuslichen Bereich wird IoT aber auch in vielen anderen Bereichen Einzug halten. Stellen Sie sich Autos vor, die sich gegenseitig vor gerade geschehenen Unfällen und damit Gefahren warnen, die selbstständig Parklücken suchen – und im Zweifelsfall dem Eigner Bescheid sagen können, wo sie zuletzt abgestellt wurden, falls er dies einmal vergessen haben sollte.
Oder stellen Sie sich Kleidungsstücke vor – die sogenannten Wearables – die selbstständig gesundheitsrelevante Personendaten – z.b. Blutdruck, Herzfrequenz usw aufnehmen und entprechende Warnungen bzw. Den Ruf eines Notartztes veranlassen können.
Aus Sicht der Industrie sieht man aktuell konkret folgende Vorteile:
Die Produktflexibilität steigt – d.h. es sind in einfacher Weise individuelle Komponenten in die Produktion einführbar.
Reaktionszeiten verkürzen sich – wenn die Teile der Produktionsanlagen untereinander selbst direkt kommunizieren, liegt es nahe, daß auch schneller Reaktionen auf Ereignisse ausführbar sind.
Die Effizienz der Gesamtanlagen verbessert sich – man kann durch die Menge an Sensordaten den Prozess insgesamt besser aufeinander abstimmen und damit die Effizienz erhöhen
Es ist eine bessere Kundenunterstützung möglich – Informationen aus der Produktion sind theoretisch direkt für den Kunden verfügbar – praktisch wird man natürlich nur bestimmte Informationen weitergeben. Dennoch wird der Produktionsprozess insgesamt transparenter.
Neue Produkte sind möglich – genau dort, wenn der Aufwand vorher durch manuelle Sortierungen und Zuweisungen so groß gewesen ist, daß sich keine Wirtschaftlichkeit ergab, bringt unter Umständen IoT den Durchbruch für ein neues Produkt.
Indirekt ergeben sich daraus auch unter Umständen neue Absatzmärkte – Stellen Sie sich zum Beispiel vor, eine Marmelade könnte ohne besondere Umstände mit einem Geburtstagsgruß hergestellt werden – individuell für den Jubilar – dann bedeutet dies für den Marmeladenhersteller einen zusätzlichen Absatzmarkt in Form einer Geschenkidee.

Das Internet der Dinge verschafft also nahezu unendlich viele neue Anwendungsmöglichkeiten.
Haben Sie auch eine neue Produktidee? Lassen Sie sich vom Ingenieurbüro Eggersdorf beraten und unterstützen!